Apstra

Intent-Based Data Center Automation

Software Lösung

Viele der Netzwerkprozesse wie das Verwalten, Erstellen, Bereitstellen, Betreiben und Beheben von Fehlern in einem Rechenzentrumsnetzwerk können sehr schwierig, teuer und ressourcenintensiv sein. Dabei ist heute die Vereinfachung der IT-Infrastruktur nach den Marktforschungs- und Analysenergebnissen von Gartner die strategische Priorität Nummer 1 für Unternehmen.

Apstra folgt den Intent-based Networking Paradigma, einen Ansatz bei dem die Netzwerke als Gesammtsystem und nicht als ihre individuellen Komponenten einfacher zur verwalten sein müssen. Desweiteren soll der Erfolg eines Netzwerks durch die Ergebnisse definiert werden, die das gesamte System erzielt. Das Netzwerk soll dabei immer diese "Absicht" des Netzwerkarchitekten erfüllen. Als ein absichtsbasiertes verteiltes Betriebssystem ermöglicht AOS es über Computeralgorithmen, basierend auf eine Reihe von Informationen oder Antworten auf bestimmte Fragen ein logisches Modell für das Netzwerk zu erstellen. Der dafür nötige Input des Architekten/Operators soll dabei so minimal wie möglich ausfallen. Dabei kann der benötigte Dienst dem Netzwerkdirekt direkt mitgeteilt werden, ohne jede einzelne Aufgabe ausführen zu müssen. Es generiert und implementiert automatisch die vollständige Konfiguration aller Geräte, basierend auf einer Servicebeschreibung und bietet fortlaufend Überprüfungen bei Abweichungen an.

Apstra Operating System (AOS)

Das Apstra Operating System, kurz AOS ist eine kompakte Anwendung und herstellerübergreifenden Overlay-Lösung zur Automatisierung des Lebenszyklus von End-to-End-Netzwerkdatenzentrumsdiensten für Rechenzentrumsnetze. Mit dem Ziel Kosten zu senken, soll das System den Netzwerkingenieuren ermöglichen, schnell und zuverlässig den Aufbau und Betrieb eines Spin-Leaf-Netzwerks zu planen und zu verwalten. Geignet für Netzwerke beliebiger Größe, kann es auf die größten Rechenzentren skaliert werden.

Wie funktioniert das AOS?

AOS funktioniert bereits mit Iherer vorhandener Hardware (z.B. mit Switchen von Cisco, Juniper, Arista, Mellanox) und der Betriebssystem-Software (wie NX-OS, Junos, EOS und Cumulus). Ünterstützt werden auch Brite-Box-Lösungen (wie Dell EMC) oder White-Box-Switche auf denen Open-Source Netzwerkbetriebssystem (NOS) läuft. AOS trennt das Design, die Implementierung und den Betrieb Ihres Netzwerks vollständig von der physischen (Underlay) und virtuellen (Overlay) Netzwerkinfrastruktur, wobei jede von Ihnen ausgewählte Hardware und NOS unterstützt wird.

Apstra AOS - herstellerunabhängiges Overlay

Mit einer einfachen Benutzeroberfläche kann das Netzwerkdesign, der Aufbau und Bereitstellung von zwei Servern bis zu tausenden von Racks gleichzeitig in echtzeit automatisiert werden. Es ermöglicht zudem Fehlerbehebung, Validierungs- und Richtlinienübersetzungen sowie Selbstdokumentation. Mit Intent-Based Analytics können erweiterte Anpassungsmöglichkeiten für Systemprüfungen vorgenommen werden. Im Falle von Netzwerkproblemen im Rechenzentrum kann man zudem auf den zentralen Support von Apstra zugreifen. Damit soll der Erhalt von neue Herstellerzertifizierungen überflüssig werden, um alternative Betriebssysteme und Netzwerkgeräte betreiben zu können.

Funktion im Detail

Apstra AOS - Lebenszyklus

Als reine Software-Implementierung wird das Apstra AOS Betriebssystem auf einem Server oder auf einer beliebigen VM installiert. Die Geräteagenten, die auf dem Gerät selbst oder außerhalb installiert sind, sorgen dafür, dass sich ihre vorhandenen Netzwerk-Geräte mit der Software verbinden. Anschließend können diese in der Netzwerkentwurfsphase als logische Geräte und Racks zusammen definiert zu einer Vorlage (Blueprint) zusammengefügt werden. Dabei können weitere Details wie z.B. Rack-Typen, Routing-Richtlinien, EVPN/VxLAN, IPv4/v6 und andere Ressourcen jeder Vorlage zugewiesen und einem kompatiblen physischen Geräteprofil zugeordnet werden. Mehrere Vorlagen lassen sich ebenso erstellen und instanziieren, so dass diese als ein einziger Entwurf für das gesamte Netzwerk erstellt werden kann. Die Konfiguration für das aus dem Blueprint erzeugten Netzwerk lässt sich damit einfach über eine Repository Funktion verändern und bei Fehlern in wenigen Minuten zurückspielen. Dank der zentralen Verwaltung des gesamten Netzwerks über AOS, kann das Netzwerk damit einfacher vergrößert oder verkleinert werden, aussagekräftige Gerätetelemetrie extrahiert und einen genauen Status der Netzwerkelemente bereitgestellt werden.

Vorteile von AOS:

Die wichtigsten und innovativsten Aspekte von Apstra AOS Software auf ienen Blick:

  • IPv6-Unterstützung auch für virtuelle und containerisierte Computerumgebungen.
  • Automatisierte Systemüberwachung und selbstständige Störungsbeseitigung.
  • Freie Hardware/Hersteller und Betriebsystem-Wahl entsprechend Ihren Geschäftsanforderungen.
  • Apstra Support bei Planung, Initiierung und Bereitstellung.
  • Verwaltung von Tausenden Geräte als ein einziges logische Einheit, mit einer komplexen EVPN-Überlagerung, schon mit wenigen Mausklicks.
  • Vereinfachte Skalierung für massive Cloud- und Compute-Farmen mit über 100.000 Servern.
  • Einfaches Hinzufügen von Racks oder Topologie zu vorhandenen Pods für eine schnelle Erweiterung des Netzwerks.
  • Erweiterung, Verkleinerung und Verschiebung von Netzwerk und Servern, ohne Beeinträchtigung der Geschäftsanwendungen.
  • Network Lifecycle Day 0, 1, 2+ Automatisierung (verschieben/hinzufügen/ändern).
  • Nahtlose Integration mit VMware NSX, vSphere und Nutanix.
  • Gruppenbasierte Richtlinien zur einfachen Verwaltung des Netzwerkzugriffs für alle Hersteller.
  • Erweiterte Ursachenerkennung & verbesserte MTTR (Mean-Time-to-Repair).
  • Schnelle Aktualisierung des Netzwerkbetriebssystems.
  • Intent-Based Analytics (IBA).
  • Datacenter Interconnect: EVPN-Overlay nach Industriestandard.
  • Automatisierung des gesamten Lebenszyklus von Netzwerk-Design, -Bereitstellung und -Betrieb.
  • Sehr einfach zu bedienen und schnell anpassbar.
  • Einfache Benutzeroberfläche, browserbasiertes Verwaltungstool und offene APIs.
  • Erfordert keine komplexe Programmierung.
  • Schnell einsatzbereit und an geschäftlichen Anforderungen anpassbar.
  • Reduziert die Zeit für Operationen bis zu 90%.
  • Eleminiert bis zu 85% aller Ausfälle.
  • Senkt die Betriebskosten (bis zu 83% OpEx und 60% CapEx).


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